BAFA-Gelder für innovative Heizsysteme im Neubau

Wer sich für Heizen mit erneuerbaren Energien interessiert, kann für den Einbau und Begleitmaßnahmen seit Anfang 2020 neue Förderprogramme des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) nutzen. Gefördert werden im Neubau unter anderem Solarthermie- und Biomasseanlagen sowie Wärmepumpen und Hybridheizungen. Sie kombinieren zwei oder mehr mit erneuerbaren Energien laufende Heizungsarten miteinander. Die BAFA übernimmt bei der Heizung für den Neubau bis zu 35 Prozent der Kosten. „Berücksichtigt man zusätzlich die Ersparnisse bei den Heizkosten, ist der finanzielle Anreiz für einen Heizungsaustausch derzeit groß“, kommentiert Nikolai Nichelmann vom HKS-Betrieb (Heizung, Klima, Sanitär) Nichelmann aus Balingen im Zollernalbkreis.

Gefördert werden neue Heizungen im Neu- und im Altbau

Das BAFA fördert den Einbau von Heizungen für erneuerbare Energien sowohl im Alt- als auch um Neubau. Die maximal mögliche Förderung wird dabei laut Aussage des Amtes stets als prozentualer Anteil „der tatsächlich für den Austausch bzw. die Erweiterung der Heizungsanlage entstandenen förderfähigen Kosten berechnet“. Allerdings gibt es auch eine absolute Obergrenze, die bei Wohngebäuden bei 50.000 Euro pro Wohneinheit liegt.

Zu den geförderten Arbeiten gehören neben dem eigentlichen Heizungseinbau auch sogenannte Umfeldmaßnahmen, die für die Installation der neuen Anlage notwendig sind. So werden in einem Neubau bei Bedarf beispielsweise Arbeiten gefördert, durch die die neue Heizung an das Wärmeverteilsystem angeschlossen wird. Nicht förderfähig sind dagegen in einem neu erbauten Haus Arbeiten wie der Einbau von Fußbodenheizungen oder Heizkörpern, heißt es auf der BAFA-Website.

Wichtig: Der Antrag auf Fördergelder muss vor dem Beginn des Heizungseinbaus erfolgen. Eventuell können Hausbesitzer neben den BAFA-Fördermitteln aber weitere nutzen, beispielsweise von der KfW-Gruppe. So lässt sich die BAFA-Förderung beispielsweise mit dem KfW-Programm 153 (Energieeffizient Bauen) kombinieren. Allerdings ist es nicht immer ganz einfach, aus allen möglichen Förderungen das optimale Paket herauszusuchen.

„Viele Menschen planen einen Heizungsaustausch und denken gar nicht daran, einmal zu prüfen, ob sie Anspruch auf Fördergelder haben“, sagt Nikolai Nichelmann vom gleichnamigen HKS-Betrieb. Dabei wäre ein Antrag auf eine Förderung oftmals erfolgreich und könnte die Höhe der selbst zu tragenden Kosten deutlich senken.

Deshalb sollte man dich von Experten auch bei der Fördermittelsuche unterstützen lassen. Das Team der Nichelmann GmbH ist hier ein guter Ansprechpartner. Es besitzt viele Jahre Erfahrung in der Heizungsinstallation und unterstützt seine Kunden im Raum Balingen, Rottweil, Tübingen und Reutlingen nicht nur kompetent beim Einbau neuer Heizsysteme, sondern auch bei Fragen allen rund um Fördermittel.

Fördermittel gibt es für verschiedenste Heizsysteme

Im Neubau fördert das BAFA beispielsweise den Einbau einer Solarthermieanlage mit der Übernahme von 30 Prozent der Kosten. Der Einbau einer Biomasse- oder einer Wärmepumpenanlage sowie einer Hybridheizung mit Erneuerbaren Energien (EE-Hybridheizung) wird mit 35 Prozent gefördert. Bei einer EE-Hybridheizung kommen ausschließlich Technologien für das Heizen mit erneuerbaren Energien zum Einsatz und mindestens zwei von ihnen werden miteinander kombiniert. Ein Beispiel ist die Kombination einer Pelletsheizung mit einer Solarthermieanlage.

Bei einem Altbau wird zusätzlich der Einbau einer Gas-Hybridheizung gefördert. Sie kombiniert eine Gas-Brennwertheizung mit einem Heizsystem für erneuerbare Energien. Im Neubau gibt es für diese Heizungsart allerdings keine Fördermittel. „Wer aktuell über das Heizsystem für sein Neubaueigenheim entscheidet, sollte auf jeden Fall prüfen, ob eine BAFA-Förderung machbar und sinnvoll ist“, sagt Nikolai Nichelmann abschließend. Fördermittel zu beanspruchen, kann sich sehr lohnen.